Category Archives: Haie

26Apr/21
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Covid-19 – Stillstand bei den Pfadfindern? – nicht ganz!

Seit November 2020 sind uns Präsensgruppenstunden mehr oder weniger verboten (je nach der 7-Tage Inzidenz des Landkreies Roth), die heißt aber nicht Stillstand in den Gruppen. Vor allem die älteren Gruppen treffen sich regelmäßig zur Gruppenstunde. Trotzdem hoffen wir im Sommer wieder etwas Normalität in der Jugendarbeit zu finden. Sobald es wieder los geht, wird dies über die Gruppenleiter kommuniziert. Selbstverständlich geben wir auch auch Bescheid wenn wir wieder eine neue Gruppe für die Klassen 1 und 2 starten können.

Hier noch eine kurzer Online-Bericht der Haie:
Wegen der aktuellen Lage haben wir Haie unsere Gruppenstunden auf Zoom verschoben. Man denkt sich vielleicht, was können denn Pfadfinder denn online machen? Es gibt sogar mehrere Varianten. Von online zu spielen, sich zu unterhalten, Spaß zu haben oder zum Thema Pfadfinder Knoten zu machen, Pfadfinderwissen durch ein Quiz zu lernen/wiederholen oder sich durch Quiz über generelle Themen z.B. Länder zu informieren. Selbstverständlich ersetzt eine Onlinestunde nicht eine reale, aber sie machen dennoch Spaß und man bleibt in diesen Zeiten in Kontakt.

23Sep/20

Nachtrag: Sippenausflug der Haie in den Kletterwald Straßmühle

Nachdem uns letztes Jahr das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, ging es also heuer mit den Fahrrädern zum Kletterwald Straßmühle. Nach einer kurzweiligen Einweisung in die (Corona)-Regeln und Ausrüstung tasteten wir uns an die verschiedenen, unterschiedlich schweren Parcours ran. Wer behauptet, dass Haie nur im Wasser eine gute Figur abgeben hat sich getäuscht! So hatten sich auch einige an den Henkerssteig auf gut 12m Höhe gewagt. Ein schöner Ausflug, welchen wir abschließend mit gemeinsamen Eis essen beendet hatten.

Text: Christian Schröppel
Bilder: Christian Schröppel

10Dez/19

Können wir mal ’ne Fahrt selbst planen? Sippenfahrt der Haie nach Stiefvater

Ende Oktober sind wir unserer Sippe nach Stiefvater gefahren. Stiefvater ist der Name eines kleines Blockhüttendorfes nahe Coburg. Da wir nicht so viele waren sind wir nicht mit den Öffentlichen gefahren, sondern mit einem geliehenen Kleinbus. Mit bester Disney-Unterhaltung erreichten wir also die Blockhütte und räumten erstmal unsere Sachen ein.

Die Hütte war zwar nicht sonderlich groß, bot mit der kleinen Küche und dem Platz unterm Dach aber eine willkommene Atmosphäre. An diesem Wochenende lag eigentlich alles komplett in unserer Hand. Endlich mal! Freitagabend gingen wir einkaufen, kochten über die Fahrt selbst und planten ebenfalls das Programm. Das Wetter meinte es gut mit uns (T-Shirt Ende September!) und wir konnten viele Spiele draußen machen. Räuber & Gendarm bot sich auf dem Gelände genauso gut an, wie das klassische Dreibockspiel im nahegelegenen Wald. Auch an den Abenden wurde fleißig gezockt z.B. Poker, Siedler, SET oder Activity, dem die Gruppenleiter sehr unverdient gewonnen haben.

Am Sonntag ging es nach dem Kaiserschmarrn zum Frühstück, dem Putzen und der Andacht zum Thema Zeit wieder mit unserem Bus nach Hause. Nach „Allzeit-Bereit“ im Abschlusskreis endete eine ganz entspannte Fahrt.

28Okt/19

Unlock a new world! Eine Aufzeichnung der Jamboreefahrer 2019

Nachdem wir direkt in Washington landeten, verbrachten wir erst einmal die nächsten vier Stunden am Flughafen. Während die anderen Units durch den Zoll zu ihren Rucksäcke gingen, warteten wir auf ein Unit-Mitglied, der versucht hatte einen Apfel ins Land zubringen und dabei herausgezogen wurde. Dies führte dazu, dass wir erst spät nachts im Hotel ankamen. Unausgeschlafen haben wir uns am nächsten Tag auf den Weg gemacht und die klassischen Sehenswürdigkeiten wie das Capitol und das Weiße Haus gesehen, aber auch das „Apollo 50 Festival“. Am Abend ging es nach Goshen, wo wir beide Nächte in „festen“ Zelten das Lager aufschlugen.

Am nächsten Tag machten wir klassische Lageraktivitäten, bevor es endlich auf das Jamboree ging. Auf dem 24. WSJ zu sein war es ein echt unbeschreibliches Gefühl! Wir haben uns wie ein Teil einer großen Familie gefühlt mit Geschwistern aus der ganzen Welt und natürlich der besten Unit und besten Unit-Leitern. In unseren Patrols Stahlnudeln, Werner, Oida und Faultiere wurden die Arbeiten meistens gut erledigt! Außer beim Aufräumen… da hatten wir so unsere Schwierigkeiten! Am ersten Abend hat der Aufbau nicht ganz so gut geklappt, weil das Wetter so gar nicht mitgespielt hat. Dafür war der nächste Abend umso besser. Was hätte man sich denn krasseres vorstellen können als eine Drohnenshow? Unser Gartenzwerg Rudi war natürlich immer dabei.

Am Cultural Day gab’s bei uns, die traditionell guten Obatzter, Kässpatzen und unseren perfekt geübten Schuhplattler im urbayerischen Zelt. Kurz gab es Panik, als wir erfuhren, dass unsere Nachbarn Läuse hatten… Gott sei Dank hat es keinen von uns erwischt. Nach der Enttäuschung, dass wir doch nicht auf der großen Bühne platteln, hatten wir noch gelungene Auftritte auf der Bühne bei den Headquatern und beim German Foodhouse. Die Closing Ceremony war auch ein voller Erfolg! Nachdem Pentatonix und Light Balance super Auftritte abgelegt hatten kam natürlich das umweltfreundliche 30-minütige Feuerwerk mit Laser-Feuershow. Es war einfach nur pure Gänsehaut für uns alle! Ich würde sagen: „Da haben wir wieder mal Glück gehabt“.

Nach einer unvergesslichen Zeit ging es dann letztendlich nach Kanada. Der kurze Halt an den Niagarafällen verschaffte uns einen kurzen Einblick, wie beeindruckend die Wasserfälle wirklich sind. Die Bootstour und das Shoppen danach war eine gelungene Abwechslung. Nach einem Tag Busfahren erreichten wir dann endlich den Bruce Peninsula Nationalpark, wo wir schnell ein Lager aufbauten. Die nächsten Tage wurden entspannt und wir nutzten den See direkt neben uns komplett aus: Kajaktour, Bootstour um den großen See und Schwimmen. Auch eine Wanderung und ein Besuch der naheliegenden Grotto blieben nicht aus. Neben Waschbären, die uns jeden Abend besuchten, lies sich auch ein Schwarzbär blicken. Jeder war traurig erleichtert aber auch etwas froh, als es nach Toronto ging. Dort warteten nämlich neue Pfadfinder und warme Duschen auf uns. Neben einem Tag, den wir in der Stadt verbrachten, wurden auch andere Pfadis eingeladen. Wir konnten uns über die Kulturen austauschen, indem wir uns gegenseitig einige Spiele zeigten und Badges tauschten.

Wir sprechen für alle 36 Ohmler wenn wir sagen, dass wir eine unvergessliche Zeit hatten und uns schon auf das Nachtreffen freuen.

Pauli Schmidt, Till Dieckhoff und Emily Werner

14Mai/19

Ein eigenes Fahrtenmesser zur Pfadfinderaufnahme

Am Freitag dem 5. April fuhren wir mit den Öffentlichen nach Hirschaid, um von dort aus nach Friesen in unsere Herberge zu wandern. Als wir abends hungrig dort ankamen, wurden wir herzlichst mit einer Brotzeit empfangen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir das Thema unserer Fahrt noch nicht, doch als dann Barbara und Andi auftauchten, erfuhren wir, dass das Thema unserer Fahrt „Das Herstellen eines Fahrtenmessers“ war.

Anschließend begannen wir mit dem Zusammensetzen des Messers, wir werkelten bis spät in die Nacht und ließen uns schließlich mit Vorfreude auf den Weiterbau müde ins Bett fallen. Zum Frühstück gab es Pampf mit Kirschen, Marmelade sowie Zimt-Zucker. Nach dem Frühstück hatten wir ein wenig Zeit zum Lernen, da wir auf dieser Fahrt als Pfadfinder aufgenommen werden sollten und unsere Prüfung nach dem Mittagsessen stattfinden sollte.

Als es wieder Zeit war an unserem Messer weiterzuarbeiten, fuhren wir mit unseren Ledertaschen fort, da unser Kleber noch weiter trocknen musste. Zum Mittagessen gab es Rindersuppe mit Nudeln, einer Tomatensoße und einem grünen Salat.

Dann begannen unsere Prüfungen, die alle bestanden. Anschließend begannen wir parallel die Ledertaschen fertigzustellen und unser Messer in die richtige Form zu schleifen. Als es Zeit für‘s Abendessen war freuten wir uns alle auf die Käsespätzle.

Nun kam nicht wie erwartet die Aufnahme, sondern wir „löffelten“ zuerst für ca. 2 Stunden unseren Lederbeutel, damit sich dieser dem Messer anpasst. Um ca. 0:00 Uhr gingen wir im Schweigemarsch los, um die Aufnahme zu vollenden. Wir bekamen alle unsere Pfadfinderhalstücher und das Blaue Buch übergeben.

Darauffolgend löffelten wir weiter unsere Ledertaschen und vielen schließlich müde in unsere Betten. Am Sonntagmorgen hieß es nicht ausruhen, sondern den Milchreis frühstücken und unsere Messer fertigzustellen. Bevor wir das Haus putzten und verließen, aßen wir Ofenkartoffeln mit Kräuterquark. Schließlich liefen wir ca. 1 Stunde zum Bahnhof zurück, mit den Öffis Nachhause und beendeten dort unsere Fahrt mit dem Losungslied „Allzeit Bereit“.

Text: Pia Halbedl, Helena Reinhold
Bilder: Andreas Hümmer