Category Archives: Stamm

15Mrz/20
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Coronavirus: Aktuelle Informationen zu den Gruppenstunden

Liebe Pfadfinderinnen, Liebe Pfadfinder, Liebe Eltern,

das Coronavirus stellt auch uns Pfadfinder vor neue Fragen, Herausforderungen und Entscheidungen. Deshalb hier ein paar Infos für Euch:

  1. Alle größeren Veranstaltungen auf Regions- und Landesebene, z.B. das Völkerballturnier sind bis auf Weiteres abgesagt.
  2. Wie es mit dem Landeslager ausschaut, ist momentan noch unklar. Die Lagerleitung und die Geschäftsstelle werden sich gegen Ende April / Anfang Mai beim Robert-Koch Institut eine Einschätzung dazu einholen. Natürlich werdet ihr rechtzeitig informiert, wenn es neue Informationen gibt.
  3. Auch zu den Veranstaltungen auf Stammesebene haben wir uns Gedanken gemacht. Wir haben uns entschieden, bis zu den Osterferien (solange die Schulen geschlossen sind) alle Gruppenstunden und Veranstaltungen vorsorglich abzusagen.

Damit orientieren wir uns an den aktuellen Empfehlungen des VCPs, des Bayrischen Jugendrings und des Kirchenvorstandes. Es ist keine leichte Entscheidung, aber in der gegebenen Situation müssen wir alle Verantwortung füreinander übernehmen.

  1. Zum momentanen Zeitpunkt finden die Gottesdienste in der evangelischen und katholischen Gemeinde (mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen) statt. Weitere Infos dazu findet ihr unter:

http://roethenbachstw-evangelisch.de/ und http://www.stnikolauswendelstein.de

Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch selbstverständlich an eure Gruppenleiter oder an die Stammesleitung wenden

Bleibt gesund und achtet aufeinander!

Gut Pfad
Katja Bärschneider
Stammesvorsitz

18Dez/19

Wir sammeln die Christbäume am 11. Januar ein!

Auch Anfang 2020 hilft der VCP Stamm St. Wolfgang wieder beim „Entweihnachten“. Für 2€ pro Baum (bitte direkt an den Baum binden) nehmen die Pfadfinder am 11. Januar 2020 ab 09:00 Uhr die alten Weihnachtsbäume vor Ihrer Haustür mit und entsorgen sie.

Hinweis: Für den Fall, dass Sie die Spende nicht direkt an den Baum binden wollen, hängen Sie bitte einen kleinen Zettel mit Straße und Hausnummer an den Baum, damit wir dementsprechend klingeln können.

 

 

18Dez/19

St. Wolfgang und Eckersmühlen reisen in’s Wunderland – Die Stammesfahrt 2019

Vor einiger Zeit ereilte die Stämme Eckersmühlen und St. Wolfgang eine Einladung zur Teeparty von Alice Kingsley und so fuhren wir vom 06. bis 08.12.19 gemeinsam nach Rockenbach.

Von einer dampfenden blauen Raupe wussten wir, dass dort der Eingang ins Wunderland liegt. Doch wo genau sollte dieser Eingang liegen? Auf dem Spielplatz vielleicht? Oder doch am Dorfrand beim Zeltplatz? Diese Fragen beschäftigten uns bei unserer Ankunft. Doch was war das? War dort eine Bewegung am Schlossturm? Oh, ein weißes Kaninchen kam auf uns zu. Es hatte eine große Uhr dabei und konnte sprechen, so ein wundersames Kaninchen. Wir sollten dem Kaninchen schnell folgen, denn wir seien schon viel zu spät betonte es immer wieder. Und so gelangten wir an einen großen Baum in dessen Wurzeln der Kaninchenbau lag, der uns ins Wunderland bringen sollte.

Nachdem wir die richtige Tür im Raum der Türen geöffnet hatten, fanden wir eine festlich gedeckte Tafel vor. Alice begrüßte uns zusammen mit ihren Freunden dem Märzhasen und dem verrückten Hutmacher und lud uns ein von den köstlichen Speisen zu probieren. Gerade als wir anfangen wollten, tauchte eine lila-pinke Katze auf, die ein ganz breites Grinsen trug. Sie setze sich zu uns und murmelte sie wolle auch noch mitfeiern. Zu später Stunde als wir gemeinsam sangen, tauchte jedoch die rote Königin und ihre Kartenarmee auf. Sie rief laut wer diese Feier erlaubt hat und dass Singen im Wunderland verboten sei. Als sie Alice entdeckte, rief sie laut „Ist das DIE Alice?! Nehmt sie gefangen! Ab mir ihrem Kopf!“ und die Kartensoldaten nahmen Alice mit sich.

Der Märzhase und der Hutmacher konnten es nicht fassen und riefen wild durcheinander „Rettet Alice! Was sollen wir nur ohne sie tun?! Alice muss das Wunderland beschützen!“. Aus einer Nebelschwade tauche plötzlich die blaue Raupe auf. Sie beruhigte uns alle und sprach in Rätseln, allerdings betonte sie immer wieder wir sollen der roten Königin ein Geschenk machen. Noch etwas geplättet von den Ereignissen gingen wir in unsere Betten und versuchten uns einen Reim auf die Aussagen der Raupe zu machen.

Am nächsten Tag war der Plan dann klar. Wir mussten lernen unbemerkt ins Schloss zu kommen und die Königin mit einem Geschenk ablenken und besänftigen. Nur so konnten wir Alice aus ihren Fängen befreien. So lernten wir also anschleichen, bastelten uns Masken, lernten neue Gerüche und Geschmäcke kennen, gestalteten Traumfänger, mussten im Schlossgarten Crocket mit der Königin spielen und lernten Kartentricks, um die Kartenarmee ablenken zu können.

Am späten Nachmittag rief uns der Hutmacher zusammen und wir machten uns auf ins rote Schloss. Doch kaum den ersten Stock errungen hielt uns die Kartenarmee auf. Der Soldat kann mit den Entscheidungen der Königin nicht mehr leben und möchte uns helfen, jedoch traut er uns noch nicht und wir müssen ihm unser Wissen über das Wunderland beweisen.

Nachdem wir also 1, 2 oder 3 übers Wunderland gespielt hatten gab uns der Soldat den Hinweis, dass noch weitere Soldaten im Schloss sind und wir nur weiterkommen, wenn wir schleichen. Durch das dunkle Schloss ging es 2 Stockwerke weiter hoch, ganz leise auf unseren Fußsohlen. Etwas beängstigend war das Stapfen der Soldaten schon, aber das weiße Kaninchen zeigte uns geheime Wege und so gelangten alle in den Thronsaal der Königin. Diese herrschte mit bösem Ton und nahm keines der Geschenke ihrer Gäste an. Der Märzhase und Grins brachten beide eine neue Kopfbedeckung für die Königin, denn ihre Krone war schon etwas klein für den großen Kopf. Doch beide schönen Hüte landeten zerknüllt auf dem Boden. Wo blieb denn nur der Hutmacher mit unserem Geschenk?

Wir riefen laut nach ihm und endlich kam er herbeigeeilt. Er brachte den schönsten Hut den wir je gesehen hatten und setze ihn der Königin auf. Diese sichtlich beeindruckt von ihrem neuen Spiegelbild ließ unsere Alice frei und so konnten wir alle gemeinsam das Schloss verlassen und das Wunderland hatte seine Heldin wieder.

Bilder und Bericht: Jasmina Frisch

 

 

17Dez/19

Neue Personen in die Stammesämter gewählt

Am 04. November 2019 fand die jährliche Stammesversammlung des Stammes statt.
Nach den Berichten von den Gruppen und den Ämtern wurden alle Amtsinhaber von ihren Positionen entlastet. Bei den nun neu zu besetzenden Ämtern wurde Katja Bärschneider als neue Stammesvorsitzende gewählt. Als neuer Kassier wurde vom Stamm Siggi Lang gewählt. Als Materialwärte wurden Kevin Neely, Hannes Lang und Franziska Reinhold von der Versammlung gewählt. Wir gratulieren allen alten und neuen Amtsinhabern und wünschen viel Erfolg.

10Dez/19

Können wir mal ’ne Fahrt selbst planen? Sippenfahrt der Haie nach Stiefvater

Ende Oktober sind wir unserer Sippe nach Stiefvater gefahren. Stiefvater ist der Name eines kleines Blockhüttendorfes nahe Coburg. Da wir nicht so viele waren sind wir nicht mit den Öffentlichen gefahren, sondern mit einem geliehenen Kleinbus. Mit bester Disney-Unterhaltung erreichten wir also die Blockhütte und räumten erstmal unsere Sachen ein.

Die Hütte war zwar nicht sonderlich groß, bot mit der kleinen Küche und dem Platz unterm Dach aber eine willkommene Atmosphäre. An diesem Wochenende lag eigentlich alles komplett in unserer Hand. Endlich mal! Freitagabend gingen wir einkaufen, kochten über die Fahrt selbst und planten ebenfalls das Programm. Das Wetter meinte es gut mit uns (T-Shirt Ende September!) und wir konnten viele Spiele draußen machen. Räuber & Gendarm bot sich auf dem Gelände genauso gut an, wie das klassische Dreibockspiel im nahegelegenen Wald. Auch an den Abenden wurde fleißig gezockt z.B. Poker, Siedler, SET oder Activity, dem die Gruppenleiter sehr unverdient gewonnen haben.

Am Sonntag ging es nach dem Kaiserschmarrn zum Frühstück, dem Putzen und der Andacht zum Thema Zeit wieder mit unserem Bus nach Hause. Nach „Allzeit-Bereit“ im Abschlusskreis endete eine ganz entspannte Fahrt.

28Okt/19

Elterncamp des Stammes – ein voller Erfolg

Damit die Eltern auch verstehen, was ihre Kinder da eigentlich treiben bei den Pfadfindern, haben wir vom Stamm St. Wolfgang auch dieses Jahr wieder ein Elterncamp organisiert.

Elterncamp bedeutet, dass an diesem Wochenende sowohl Eltern als auch Kinder mit zum Zeltlager kommen dürfen und „Pfadisachen“ lernen.

Am Freitag Abend, als wir gemeinsam am Zeltplatz Bucher Berg angekommen sind, beginnt schon die erste Herausforderung. Es dämmert und die Jurten müssen noch aufgestellt werden. Zum Glück sind wir ein starkes Team und schaffen es mit Eltern und Kids die drei Zelte aufzustellen, auch wenn wir am Ende doch noch unsere Taschenlampen auspacken müssen. Nach dem Abendessen und einer Kennenlern-Runde geht es in den hoffentlich warmen Schlafsack. Denn eine Sternenklare Nacht im September bedeutet leider auch, dass man besser eng zusammen kuschelt und die Kuschel-Socken anziehen muss.

Am Samstag durchlaufen die Eltern und Kinder einen Lagertag, wie er im Buche steht. Aufgeweckt werden, in Lagersippen Arbeiten übernehmen, beim Essen auf- und abrunden, verschiedene Workshops wie Lagerbauten, Brennesselchips, Teamworkspiele, Kothe aufbauen, Feuer machen und Schitzeljagd durchlaufen. Natürlich dürfen auch unsere Lieblingsspiele (Aktion und Tanz um den Vulkan) und die Käsespätzle nicht fehlen. Die Leiter, Kinder und Eltern genießen das hervorragende Wetter. Ausklingen lassen wir den Tag natürlich am Lagerfeuer. Stockbrot, Gitarrenmusik und Lieder. Die, die das noch nicht kannten lernen auch die mysteriöse die Chai-Beschwörung kennen.

Am Sonntag gibt es noch eine kleine Andacht und dann heißt es schon wieder abbauen. Viele Hände bringen ein schnelles Ende. Und damit ist das Elterncamp schon wieder vorbei.

Ich glaube dieses Lager war für jeden eine tolle Zeit. Die Gruppenleiter haben plötzlich in Absprache mit den Eltern entscheiden müssen, wann die Kinder schlafen sollen. Die Eltern, die damals selbst einmal Pfadfinder waren, wurden in ihre Jugend zurück versetzt. Die Wölflinge und Eltern, die das erste Mal auf einem Pfadfinderlager waren, haben diese neue Erfahrung im Team erleben dürfen. Und die älteren Kids konnten endlich einmal ihren Eltern zeigen, was sie schon alles können und wie der Hase so läuft bei diesen Pfadfindern.

Text: Franziska Reinhold